Alfred Krupp

1812 - 1887

 

 

Der Werth der Zeit ist bisher noch nie verstanden worden, und der Werth des Fleißes. Die Arbeiter kommen nicht regelmäßig an die Arbeit und legen dieselbe nieder vor der Zeit, um sich zu waschen, Pfeife anzuzünden und unter ähnlichen Vorwänden. Ich habe es oft vorgerechnet, wie viel verloren geht, wenn jeder Arbeiter 5 Minuten weniger schafft. Die Meister [...] laufen wie die großen Herren in der Werkstatt und um dieselbe herum und schwatzen und politisieren und glauben sich dazu berechtigt.

zitiert nach: Jürgen Kocka: Arbeitsverhältnisse und Arbeiterexistenzen: Grundlagen der Klassenbildung im 19. Jahrhundert. (1990)

 


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