Heinrich von Kleist

 1777 - 1811

 

 

Der Postillion ist faul und langsam, ich bin fleißig und schnell. Das ist natürlich, denn er arbeitet für Geld, und ich für den Lohn der Liebe.

 

Für Zukunft leben zu wollen ach, es ist ein Knabentraum, und nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft.

aus: Brief an Wilhelmine von Zenge, 21. Mai 1801

 

Man müsste wenigstens täglich ein gutes Gedicht lesen, ein schönes Gemälde betrachten, ein sanftes Lied hören oder ein herzliches Wort mit einem Freunde reden, um auch den schöneren, ich möchte sagen, den menschlicheren Teil unseres Wesens zu bilden.

 


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