Paul Ernst

1866 - 1933

 

 

Ein jeder Mensch hat die Geltung, die er sich durch seine Arbeit erwirbt, er ist für andere gerade so viel wert, wie die andern ihn brauchen.
(...)
Wer sein Brot verdient, der ist nie überflüssig und fühlt sich auch nicht so.

aus: Die Zerstörung der Ehe

 

Eine jede Arbeit, welche den Menschen in Anspruch nimmt, macht den Menschen still und bewirkt, dass er sich in das gesellschaftliche Gefüge seiner Stelle einordnet.

aus: Grundlagen der neuen Gesellschaft

 

Nicht Reformationen und Revolutionen tun uns not, sondern eine Einkehr zu einer wahren Sittlichkeit: Dass wir die Arbeit lieben und ehren sollen, die uns unser täglich Brot gibt.

aus: Der Zusammenbruch des deutschen Idealismus

 


www.otium-bremen.de